SSV und Stadt: Pakt für Sport geschlossen

Bad Salzuflen (MS) Die Stadt Bad Salzuflen und der Stadtsportverband Bad Salzuflen e.V. haben einen „Pakt für den Sport“ geschlossen.

„Ziel ist es, den Sport in unserer Stadt weiterzuentwickeln und zu sichern“, so in der Einleitung des Paktes, „dabei soll die Sportentwicklung integraler Bestandteil der gesamten Stadtentwicklung sein. Darin eingebunden sind auch die Themen „Gesunde Stadt Bad Salzuflen – ich fühl mich wohl“, das „Bündnis für Familie“, „Bürgerschaftliches Engagement“ und ggfs. weitere Bereiche. Die Stadt Bad Salzuflen ist ein Gesundheitsstandort, in dem Gesundheitsförderung und Prävention für alle Bürger eine herausragende Rolle spielen und attraktive Lebensbedingungen auch für junge Menschen und Familien zu finden sind. Gemeinsam verfolgen wir das Ziel, wohnortnah zu sozialverträglichen Bedingungen Sport als bewegungsorientierte Gemeinschaftsaufgabe in attraktiven und funktionsgerechten Sporträumen betreiben zu können. Sport vermittelt einen wesentlichen Bestandteil an Lebensqualität und erfährt eine hohe Akzeptanz in unserer Stadt“.

Auf Initiative des SSV wurde vor ca. eineinhalb Jahren dieser Pakt erarbeitet und der Stadt vorgelegt. Hier wurde dieser von Verwaltung und Rat eingehend geprüft. Die Ursprungsversion wurde allerdings dort in Teilen modifiziert und in den Formulierungen etwas weniger konkret und bindend formuliert, so SSV-Vorsitzender Willi Terschluse beim Festakt anlässlich der Unterzeichnung des Paktes.

Dass der Sport seit jeher in Bad Salzuflen „groß“ geschrieben wurde, werde jetzt durch den Pakt untermauert, so Bürgermeister Dr. Wolfgang Honsdorf vor der Unterzeichung, städtische Sportstätten standen den Vereinen bisher kostenlos zur Verfügung und so soll es laut Pakt auch bleiben. Dieser Pakt sei keine Subvention sondern eine Investition in die Zukunft und die Gemeinschaft.

 Kreissportbund-Präsidentin Bärbel Happ, die als „Zeugin“ der Unterzeichung des Paktes durch Terschluse und Dr. Honsdorf fungierte, fand ebenfalls nur lobende Wort wie Carsten Büthe vom Kompetenzzentrum OWL. In anderen Gemeinden und Städten zum Beispiel würden von den Vereinen Gebühren für die Nutzung der Sportstätten gefordert. Auch sahen beide die Salzufler Handhabung und den Pakt als „Investition in die Zukunft“,  auch in sozialer Hinsicht, an.

Werner Skalski, Sportabzeichenbeauftragter des SSV, der ebenfalls an der Podiumsdiskussion teilnahm, schilderte aus seiner Sicht die bisherige gute Zusammenarbeit mit der Stadt und hier insbesondere mit dem Fachbereich Sport, dessen Leiter Edmund Welslau und Stadtsportlehrer Rafael Vogt die Moderation des Tages übernommen hatten.

Auch Frank Herholdt, Vorsitzender von Shotokan Karate Dojo und Rübenstrunkpokal-Träger, schilderte Einiges aus der Vereinsarbeit und dankte der Stadt in diesem Zusammenhang für ihr Engagement.

Nach der Unterzeichnung bestand dann noch für die vielen erschienenen Vereinsvertreter der „Salzufler Sportfamilie“ bei Speis und Trank Zeit zum Gedankenaustausch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fungierte als „Zeugin der Unterzeichnung“: KSB-Präsidentin Bärbel Happ mit den „Pakt-Partner“ SSV-Vorsitzendem Willi Terschluse und Bürgermeister Dr. Wolfgang Honsdorf.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Vor der Unterzeichnung, die Teilnehmer an der Podiumsdiskussion: (v.l.) KSB-Präsidentin Bärbel Happ, SSV-Vorsitzender Willi Terschluse, Bürgermeister Dr. Wolfgang Honsdorf, die Moderatoren Edmund Welslau und Rafael Vogt, Carsten Büthe vom Kompetenzzentrum, Frank Herholdt und Werner Skalski.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Fotos und Text: Michael Schüler